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Mobbing am Arbeitsplatz – Ihre Rechte und Möglichkeiten

 

Mobbing bezeichnet systematisches und feindliches Verhalten gegenüber einer Person am Arbeitsplatz – durch Kollegen, Vorgesetzte oder Untergebene. Die Folgen reichen von psychischem Stress bis hin zu schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen. Betroffene erleben oft Ausgrenzung, Demütigung, Schikane oder ständige Kritik.

 

Mobbing ist kein Bagatellthema. Auch wenn es kein eigener Straftatbestand ist, verletzen Mobbinghandlungen arbeitsvertragliche Nebenpflichten und das Persönlichkeitsrecht. Arbeitgeber sind gesetzlich verpflichtet, ein gesundes Arbeitsumfeld zu gewährleisten (§ 241 BGB, AGG). Bei Untätigkeit drohen rechtliche Konsequenzen – etwa Schadensersatz- oder Schmerzensgeldansprüche.

 

Wenn Sie betroffen sind:

  • Dokumentieren Sie jede Auffälligkeit (Datum, Beteiligte, Inhalte, Zeugen).

  • Suchen Sie intern das Gespräch – mit Vorgesetzten oder dem Betriebsrat.

  • Informieren Sie den Arbeitgeber schriftlich über die Vorfälle.

  • Lassen Sie sich rechtlich beraten – je früher, desto besser.

 

In schweren Fällen sind rechtliche Schritte möglich – von der Klage auf Unterlassung oder Versetzung bis zur Eigenkündigung mit anschließender Kündigungsschutzklage.

 

Wir stehen an Ihrer Seite, wenn es darum geht, Mobbing juristisch einzuordnen und Ihre Ansprüche durchzusetzen – außergerichtlich oder vor Gericht.

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